Irland - ein großer Abenteuer Spielplatz für Erwachsene

Saftige grüne Wiesen, Felsen und das raue Meer - dafür ist Irland bekannt. Doch Irland kann soviel mehr!

Vor einigen Wochen war ich, wie einige von euch bestimmt via Instagram,Facebook oder Snapchat mitbekommen haben, für 2 Wochen in Irland. Dieses Land stand normalerweise nicht ganz oben auf meiner Wunsch-Reiseliste - aber ganz nach dem Motto „Einmal muss man die ganze Welt sehen“ habe ich mich dennoch dazu entschlossen und mich auf dieses Abenteuer eingelassen. Und was soll ich sagen: Ich hab mich schon ein wenig verliebt in diese Insel.

Zuerst landeten wir in Dublin, um dort mit 10000 anderen den St. Patricks Day zu feiern. Und was muss man trinken, wenn man schon in Irland ist? Natürlich Guinness. (Funfact: Einige Pubs in Dublin ändern ihre Getränkepreise nach der Uhrzeit. So erhält man vor 16 Uhr ein Guinness für ca. 5€, ab 16 Uhr kostet dasselbe ca. 9€). Daraufhin sind wir mit einem gemieteten Auto erst mal südwestlich nach Killarney gefahren, um daraufhin die geplanten Routen zu beginnen. Wir fuhren durch den Killarney Nationalpark zum Ring of Kerry, über den Sleahead, mit der Fähre zum Loophead, danach zu den Cliffs of Moher und die Burren um danach zu bemerken, dass wir noch um einiges mehr Zeit haben als eigentlich geplant. Also wurden alle Pläne noch einmal über Bord geworfen und wir fuhren die komplette Strecke wieder zurück, runter zu dem Ring of Beara (Geheimtipp!).

Das schöne an Irland ist, dass man wirklich an jeder Ecke anhalten kann, um zu wandern oder auf einen Berg zu klettern, um von dort die Aussicht zu genießen. Gleichzeitig hat man das Gefühl, man entdeckt was Neues, ein Ort, an dem zuvor noch nie jemand war, da man wirklich komplett alleine ist (zumindest wenn man außerhalb der Touristen-Zeit nach Irland reist). Am schönsten war für mich die Ring of Beara-Tour. Dieser ist nicht so bekannt wie die anderen Routen, deshalb gibt es auf der kompletten Küstenstrecke keine richtigen Parkbuchten und man muss mitten auf der Straße parken (was sich allerdings als schwierig erweist, da die Breite der Straße nur für ein Auto gedacht ist und man mit Gegenverkehr rechnen muss.)

Irland wird mich aufjedenfall wiedersehen.

IRLAND TIPPS:

  • Plant nicht all zu viel Zeit ein, außer ihr habt vor, dort Wandern zu gehen. Irland ist nicht so groß, wie ihr vielleicht denkt.
  • Keine Panik! Auf der rechten Seite im Auto zu sitzen um auf der linken Straßenseite zu fahren ist nichts was euch beängstigend sollte.
  • Solltet ihr ein Auto mieten: Entscheidet euch für das kleinere. Die Küstenstraßen sind oftmals unglaublich eng.
  • Die beste Reisezeit ist Frühjahr oder Herbst, da hier nicht so viele Touristen unterwegs sind.
  • Macht die inoffizielle Cliffs of Moher Wandertour (ca. 6km) direkt an den Klippen entlang.

ÜBERNACHTUNGSTIPPS:

  • Falls ihr die Ring of Kerry-Tour abfahren möchtet, kann ich euch nur wärmstens die Unterkunft von Clare empfehlen. Sie ist nicht nur eine unglaublich warmherzige Gastgeberin sondern hat auch ein wunderschönes Haus mit atemberaubenden Ausblick. Buchen könnt ihr das ganze hier.
  • Auf der Ring of Beara-Tour haben wir in Eyeries übernachtet. Fran ist ebenfalls eine unglaublich sympathische Person die einige Zimmer in Ihrem Haus für B&B vermietet. Hier findet ihr mehr über diese Unterkunft.
  • Bei den berühmten Cliffs of Moher haben wir im Doolin Hostel übernachtet. Dies ist keinesfalls ein übliches Hostel, hier sind die Zimmer unglaublich modern und gleichen einem Hotel. Hier findet Ihr mehr Informationen: Doolin Hostel

Ein großes DANKESCHÖN geht an Zalando & Fritz-berger.de

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